FIIO M15

Test FIIO M15

Ich schon wieder. Und heute teste ich für euch endlich den neuen FIIO M15 in meinem diesjährigen „Summer-Special“. Tatsächlich habe ich die Rezension zur neuen audiophilen Wunderwaffe des chinesischen Herstellers allerdings schon etwas länger vor mir hergeschoben. 

Denn obgleich mir Markus Nagler vom deutschen FIIO Vertrieb NT-Global den M15 bereits vor einigen Monaten zukommen ließ, fehlte mir bislang einfach die Zeit und Muße, meine klanglichen Eindrücke zu Papier zu bringen. Beziehungsweise selbige meinem PC anzuvertrauen.

Und ganz ehrlich – mit Entsetzen sah ich bereits das übliche Test-Szenario vor meinem geistigen Auge ablaufen – stundenlange Recherchen zum FIIO M15 im globalen Netz, eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von technischen Details, die mühsame Auflistung der 1000 und X’ ten Einsatzmöglichkeit der hochflexiblen Software und so weiter und so fort.

Dabei teilte mir erst vor kurzem ein guter Freund ganz im Vertrauen mit, dass er diesen ganzen technischen Kram zu Beginn meiner Rezensionen oft gar nicht liest. Sondern meist direkt zum Klangtest übergeht. Oder sich gleich mein Fazit zum angesagten Testprobanden reinzieht. Na klasse. 

Und wenn ich ihn dann schlußendlich von den musikalischen Fähigkeiten des jeweiligen Kandidaten begeistern konnte, war er der Ansicht, den ganzen Rest könne er ja eh googeln. Stimmt – ich Trottel. Im Grunde genommen möchte ich ja auch nur berichten, wie das Ding denn klingt.

Auf die Dauer hilft nur Power!

Und ob ein kompakter DAP die stationäre Desktop-Lösung eines audiophil angehauchten Gralsritters des guten Geschmacks tatsächlich ersetzen kann. 

Schließlich soll der M15 laut FIIO bereits hinsichtlich der Verstärkerleistung auf referenzverdächtigem Niveau agieren – ganze 8 + 2 Operationsverstärker des Typs OPA1622 von Texas Instruments sorgen nicht nur für hohe Ausgangsströme, sondern ebenso für ein geringes Rauschen und äußerst niedrige Verzerrungswerte.

Im symmetrischen Betrieb können infolgedessen gigantische 800 mW an 32 Ohm am 4.4 mm PentaConn Kopfhörerausgang bereitgestellt werden. An der unsymmetrischen 3.5 mm Klinkenbuchse sind es immer noch respektable 2 x 490 mW an derselben Lastimpedanz. Schon unglaublich für solch einen Zwerg. 

Zwerg – klingt das jetzt nicht leicht abwertend für ein Gerät mit highendigem Anspruch? Vielleicht, aber bis zum heutigen Tag ist mir halt noch kein Bonsai dieser Gerätegattung untergekommen, welcher musikalisch tatsächlich mit einer stationären Verstärkerlösung hätte mithalten können.

Dabei stellt noch nicht einmal die maximal zu erzielende Lautstärke das eigentliche Problem dar, sondern in erster Linie die zumeist völlig unzureichenden dynamischen Reserven der kompakten Player.

Die Wiedergabe wirkt in Folge bisweilen so dünn wie zweidimensional und ohne eine wirklich erkennbare Tiefenstaffelung. Außerdem klingen DAP nicht selten, wie es ihr Name bereits suggeriert – eben digital. 

Aus diesem Grunde kombiniere ich mobile Gerätschaften grundsätzlich am Liebsten mit hochwertigen IEM. Denn die kleinen Knöpfe haben zwischenzeitlich ein beachtliches klangliches Niveau erreicht und stehen keinesfalls mehr hinter ausgewachsenen Ohrlautsprechern zurück – wenn überhaupt.

Aufgrund des deutlich geringeren Leistungsbedarfs eines IEM im Vergleich zu Over-Ear Kopfhörern wird jedweder Digitaler Audio Player außerdem vor keine unlösbaren Aufgaben gestellt und kann somit genau das tun, wofür er ursprünglich geschaffen wurde – unterwegs beste highfidele Unterhaltung zu bieten. 

Ein Universaltalent.

Der neue FIIO M15 tritt allerdings mit einem anderen Anspruch an. Der kleine Chinese möchte nämlich nicht nur die Weltelite der DAP-Gemeinschaft herausfordern, sondern sich gleichermaßen mit exklusiven Spitzenwandlern und stationären Desktopverstärkern messen. 

Und überdies den Plan verfolgt, jedweden veritablen Ohrlautsprecher auf diesem Planeten mühelos zu bespielen. Alle Achtung, das nenne ich mal ein ambitioniertes Vorhaben.

Zu diesem Zweck kann der Verstärkungsfaktor im Setup-Menü des FIIO M15 4-stufig angepasst werden, um sowohl sensitiven BA (Balanced-Armature) IEM, als auch leistungshungrigen Kopfhörer Boliden gerecht zu werden.

Die 4-Gang Spreizung hätte in der Praxis allerdings etwas großzügiger ausfallen dürfen und läßt meines Erachtens somit noch genügend Spielraum für entsprechende Software-Updates.

Die chinesischen Ingenieure haben sich bei ihrem ersten wirklichen High-End Produkt jedenfalls Einiges vorgenommen, um der etablierten Konkurrenz aufzuzeigen, wo Bartel letztendlich den Most holt. Und fahren klangtechnisch demzufolge großes Geschütz auf.  

Der innovative TOTL-High-Res-Player der Chinesen verfügt nicht nur über zwei der besten Wandlerbausteine, welche derzeit für Geld erhältlich sind, sondern stellt den beiden AK4499EQ Chipsätzen von AKM auch zwei ultrapräzise Femtosecond-Kristalloszillatoren des japanischen Spezialisten NDK zur Seite.

Die interne Wandlersektion realisiert so Traumwerte hinsichtlich der harmonischen Verzerrung (THD+N -124 dB) und des Rauschabstandes (140 S/N dB).

Und wie erwartet beherrscht der FIIO M15 natürlich das volle Ausstattungsprogramm. Das DAC-Pärchen wandelt einfach alles bis zu einer Samplingfrequenz von 768 kHz, das Android-Betriebssystem operiert auf aktuellstem Stand der Technik und ist dazu an Geschwindigkeit kaum zu übertreffen. 

Ein 2-Wege Bluetooth 5.0 in APTX-HD Qualität ist natürlich ebenso an Bord wie die Option, WLAN gleichermaßen über das 2.4- und 5.0 GHz Netz zu empfangen – fast schon eine Selbstverständlichkeit für den chinesischen Hersteller. 

Außerdem können Streaming-Dienste wie Tidal, Qobuz, Spotify oder Amazon-Music blitzschnell im integrierten FIIO-Store heruntergeladen werden. Eine umständliche APK-Transferaktion über den heimischen PC entfällt so sinnigerweise. Das ist echter Fortschritt und sollte dringend Schule machen.

Wer seinen musikalischen Schätzchen vorwiegend über den internen Speicher (64 GB) oder über SD-Karte (bis zu 2 TB) lauschen möchte, kann überdies in den FIIO typischen PURE MUSIC Modus wechseln und das Android-Betriebssystem dadurch elegant umgehen.

Allerdings sind in diesem Fall auch nur rudimentäre Primärfunktionen verfügbar. Puristen werden es lieben.

War sonst noch was? 

Yep. Der FIIO M15 verfügt über ein gestochen scharfes und 13 cm großes IPS720-HD-Display mit 16,7 Millionen Farben. Darüber hinaus besticht das hervorragend verarbeitete schwarze Aluminiumgehäuse mit sanften Rundungen, welches dadurch eine schlichte Eleganz ausstrahlen soll. 

Die nahezu rahmenlos eingelassenen Corning-Gorilla-Glasflächen auf Vorder- und Rückseite erinnern dazu ein wenig an aktuelle Smartphones. Und erhöhen unnötigerweise die Kratzeranfälligkeit. Eine entsprechende Schutzhülle ist somit obligatorisch.

Die funktionalen Bedienelemente sind linksbündig in das Gehäuse eingelassen, lediglich der auf der Oberseite platzierte Lautstärkeregler aus einem glasähnlichen Material passt meines Erachtens nicht zum edlen Aluminium-Ambiente.  

Der FIIO M15 beeindruckt überdies mit einer gewaltigen Akkumulatoren-Kapazität von 7.490 mAh und ermöglicht somit Laufleistungen von bis zu 15 Stunden. Natürlich immer abhängig vom Leistungshunger des jeweiligen Spielpartners.

Ach, eine Sache hätte ich doch fast vergessen – der M15 ist aufgrund seiner extrem schnellen Software in der Lage, eingehende PCM-Signale jederzeit in das DSD-Format mit einer Samplingrate von 2,8 MHz zu konvertieren -bei deutlich erhöhtem Stromverbrauch. 

Dies ist aus meiner Sicht allerdings der expliziten Erwähnung wert, weil der FIIO speziell älterer- und datenreduzierter musikalischer Kost somit zu einer hörbar besseren klanglichen Qualität verhilft. Ein also durchaus sinnvolles Feature. 

Und alle übrigen Informationen zum FIIO M15 – könnt ihr ja dann tatsächlich wieder googeln (siehe oben). Zum Beispiel auf der Homepage des deutschen Vertriebes unter: FiiO-M15

So klingt das Ding!

Nachdem ich den neuen FIIO M15 von seiner standesgemäßen Holzbehausung aus amerikanischer schwarzer Walnuss befreit habe, gebe ich dem Zwerg – upps, schon wieder dieses böse Wort – zunächst einmal ein paar Tage Zeit, sich in unserer Abstellkammer in Dauerschleife warm zu spielen.

Denn im ersten Schnellcheck direkt aus der Box verhält sich der M15 wie ein frisch entkorkter Wein – der Kenner ahnt zwar bereits nach der ersten Verkostung, dass soeben ein Spitzenprodukt geöffnet wurde, selbiges aber noch dekantiert und ausreichend beatmet werden sollte. 

Jedenfalls erblickt der FIIO nach 4 Tagen wieder das Licht der Welt und sprüht geradezu vor musikalischem Tatendrang, um der audiophilen Welt da draußen zu beweisen, dass es wider Erwarten nicht immer auf die Größe ankommt. 

Oder auf den Preis. Denn in seiner Preisklasse ist der FIIO M15 nämlich geradezu ein Sonderangebot. Gleichgültig, welchen ausgewachsenen Spielpartner ich in Folge mit dem ultimativen Kraftzwerg kombiniere – zu keinem Zeitpunkt habe ich das Gefühl, dass ein „simpler DAP“ das komplette Frontend bestreitet. 

Zu meiner illustren Testtruppe, bestehend aus DAN CLARK AEON2 CLOSED und MEZE EMPYREAN, gesellt sich zu später Stunde im Übrigen noch ein HIFIMAN SUSVARA zur Auslotung des dynamischen Grenzbereiches – selbstverständlich im symmetrischen Betrieb. 

Und ganz ehrlich – kein anderer von mir jemals getesteter DAP war ohne externe Unterstützung bislang in der Lage, den SUSVARA ernsthaft zu bespielen. Der FIIO M15 dagegen treibt die Diva tatsächlich verzerrungsfrei bis hin zu schon höheren Abhörlautstärken. Allein dies ist aus meiner Sicht nicht weniger als eine kleine Sensation.

Wirkungsgradstarke Kopfhörer vom Schlage eines MEZE EMPYREAN ringen dem M15 da nur ein musikalisches Lächeln ab. Und im Zusammenspiel mit dem rumänischen Ohrlautsprecher entfacht der FIIO infolgedessen ein dynamisches Feuerwerk, dass in der Gilde der 7 Zwerge derzeit ohne Beispiel ist.

Der chinesische Player drückt wie ein Großer, der Bass verliert zu keiner Zeit an natürlicher Randschärfe und entlarvt die offizielle Leistungsangabe des M15 als pures Understatement. Selbst erfahrene Gralsritter der feinen Töne würden im Blindtest niemals auf einen DAP als Zuspieler tippen – da bin ich mir ziemlich sicher. 

Zum gelungenen Auftritt des FIIO trägt auch die sehr organisch wirkende Reproduktion des Mitteltonbereiches bei. Der M15 verführt den Gralsritter mit wunderbar natürlichen Klangfarben bei gleichermaßen hervorragendem Detailreichtum. 

Und auch die klangsensiblen Mitten profitieren von der eindrucksvollen Kraftentfaltung des Chinesen. Speziell der nach wie vor relativ unempfindliche DC AEON2 CLOSED dankt dies mit der ausgezeichneten Separation von Stimmen und Instrumenten sowie einer äußerst punktstabilen Abbildung im Raum.  

Somit initiiert der FIIO eine musikalische Galavorstellung erster Güte, meilenweit entfernt vom analytischen Klangbild vieler anderer mir bekannten Digitalen Audio Player.

Und auch im Hochtonbereich musiziert der M15, dass es eine wahre Freude ist. Erstklassiges Auflösungsvermögen an beiden Over-Ear Kopfhörern geht einher mit einer gleichsam völlig entspannten Sibilantenwiedergabe – Prädikat absolut langzeittauglich. 

Feinst ziselierte Nachhallfahnen bis in die hinterletzten Ecken der virtuellen Klangräume setzt ein ASTELL&KERN SP2000 dagegen noch ein wenig feinfühliger in Szene als der FIIO M15 und beleuchtet auch Mikrodetails geringfügig heller.   

Ohne dabei aber die faszinierende Körperhaftigkeit des M15 zu erreichen. Denn der chinesische Player überzeugt insbesondere durch die dynamisch erwachsene Gangart. Und völlig egal, welch musikalisch anspruchsvolles Programm ich dem „Zwerg“ im Klangtest auch abverlange – der FIIO liefert ab. 

Und stellt mein DAP-Universum wieder einmal auf den Kopf. Denn ich komme nicht umhin, dem neuesten klanglichen Streich der Chinesen zweifelsohne eine veritable Eignung als vollwertigen Desktop-Verstärker-Ersatz zu attestieren. Was für ein kleines Biest.

Der Kraftzwerg.

Ob der FIIO diese akustische TOP-Performance auch an IEM der absoluten Spitzenklasse wiederholen kann? Zu diesem Zweck geben der CAMPFIRE SOLARIS (SE) und der NOBLE KHAN ein nächtliches Stelldichein. 

Beide In-Ear-Kopfhörer beherbergen bekanntlich kombinierte Multiwege-Treiber – insbesondere der SOLARIS deckt aufgrund seiner niedrigen Impedanz und der vergleichsweise hohen Eingangsempfindlichkeit zudem jede Schwäche hinsichtlich des Rauschverhaltens eines Spielpartners gnadenlos auf.

Und speziell im Zusammenspiel mit den Knöpfen von CAMPFIRE AUDIO überzeugt der FIIO M15 überraschenderweise nicht in selbem Maße wie zuvor mit der Over-Ear Spezies. Die Erklärung ist dabei aber ebenso simpel wie banal. Der FIIO kann in Verbindung mit dem sensitiven SOLARIS nämlich vor Kraft kaum laufen. 

Selbst mit minimalem Verstärkungsfaktor 1 ist nicht nur der Regelbereich über das übrigens sämig zu bedienende Lautstärke-Drehrad nur eingeschränkt nutzbar, auch die zeitweilig überbordende Dynamik raubt der Darbietung ob des nunmehr leicht dominanten Bassbereiches eine musikalisch optimale Balance. 

Schon klar – diese Aussage bedarf natürlich einer genaueren Erklärung. Nicht wenige IEM werden im Hinblick auf die vermeintlich eingeschränkten Kraftreserven ihrer künftigen Spielpartner entwickelt und demzufolge nicht selten mit einer leichten Bassüberhöhung versehen.

Dies ist allerdings eine mitunter kontraproduktive Auslegung in Verbindung mit dem FIIO M15, welcher halt auch bei den Großen mitspielen möchte.  

Während beispielsweise ein A&K SA700 ein tonal sehr ausgewogenes Zusammenwirken mit dem SOLARIS SE ermöglicht, weil „Fahrwerk und Motor“ bezüglich ihrer Dimensionierung perfekt aufeinander abgestimmt sind, wird in das filigrane Chassis des CAMPFIRE mit dem FIIO vergleichsweise ein 1.000 PS Aggregat eingepflanzt – aus meiner Sicht kein perfektes Match.

Der M15 sollte infolgedessen eher mit einem im Bassbereich neutral aufspielenden IEM, wie zum Beispiel dem NOBLE KHAN verheiratet werden, welcher darüber hinaus auch über eine höhere Impedanz sowie eine deutlich geringere Empfindlichkeit als der SOLARIS SE verfügt.

Denn jetzt passt einfach Alles. FIIO M15 und NOBLE KHAN avancieren in Folge zu meinem absoluten Dreamteam. Vorausgesetzt, die Eartips wurden sorgfältig ausgewählt und optimal auf die Gehörgänge adaptiert, agiert diese kongeniale Kombination klanglich zweifellos auf Referenzniveau und zaubert dem Gralsritter, in diesem Falle mir, jederzeit ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. 

Denn beide Spielpartner ergänzen sich auf ideale Art und Weise und beweisen einmal mehr, welche enorme Bedeutung wechselseitige akustische Einflüsse auf das musikalische Gesamtergebnis zeitigen. Der linear abgestimmte Bass des KHAN erhält durch den M15 einen leichten Kick, der transparente Mittelton eine Prise mehr Plastizität und die elektrostatisch erzeugten Höhen verlieren etwas von ihrer leichten Vordergründigkeit.

Am NOBLE KHAN kann der FIIO M15 überdies sein volles dynamisches Potential entfalten (Verstärkungsfaktor 2) und infolgedessen mit einer gespenstisch echt wirkenden Live-Atmosphäre überzeugen. Ganz großes IEM-Kino.

Mein Fazit. 

Ist den Chinesen ihr Coup nun gelungen? Die eierlegende Wollmilchsau unter den kompakten Zwergen zu kreieren? Der staunenden IEM-Gemeinde die beste portable „All-In-One“ Lösung ever zu präsentieren?

Nun, diese Fragen kann letztendlich wohl nur jeder Gralsritter des Klanges für sich selbst beantworten, zumal die finale Antwort von individuellen Faktoren abhängt. 

Klanglich spielt der FIIO M15 zweifellos in der absoluten Spitzenklasse und auf Augenhöhe mit dem A&K SP2000. Lediglich ein LOTOO PAW GOLD TOUCH markiert aus meiner Sicht derzeit die absolute Spitze der Nahrungskette und zieht auch in Sachen Leistung fast mit dem FIIO gleich. Allerdings zum exorbitanten Kurs von 3.500,- €.

Möchte man veritable Ohrlautsprecher mit einer einzigen kompakten Einheit adäquat bespielen, führt angesichts des verführerischen Preisschildes von 1.399,- Euronen deshalb wohl kein Weg am FIIO M15 vorbei. Zumal auch ein A&K KANN CUBE in der Praxis keinesfalls über höhere Leistungsreserven verfügt als das chinesische Pendant. 

Nennt man bereits eine ansehnliche Sammlung von sehr sensitiven IEM sein Eigen, sollte man dem M15 vor möglichem Erwerb aber zunächst einem persönlichen Hörcheck unterziehen, um die musikalische Kompatibilität mit den vorhandenen Knopfpretiosen eingehend zu überprüfen. 

Bei positivem Befund allerdings steht einer innigen und dauerhaften Liebesbeziehung mit dem FIIO M15 absolut nichts mehr im Wege. Versprochen. 

Euer Fidelio  

(*) Die Testberichte auf Musicalhead geben ausschließlich meine persönliche Meinung zum Produkt wieder. Es handelt sich hierbei um redaktionelle Beiträge, welche aber durchaus eine werbende Wirkung beim Leser erzielen könnten, ohne dass ich von einem Unternehmen damit beauftragt wurde.


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COMMENTS3

  1. Eine bekannte von mir hat bereits den Fiio m15 und sie meint das er recht warm klingt aber einen tollen Klang hat. Sie vergleicht gerne mit dem ibasso 220, Dr Akku hält auch verdammt lange. Ich selber bin im Besitz von dem FiiO m11 und bin damit auch sehr zufrieden trotzdem möchte ich den M15 mal Probe hören da er einfach mehr Power hat als der m11 und ich gerne mal den Vergleich hören möchte. Im August bekomme ich den M15 zum Probe hören dann melde ich mich wieder.

  2. Hi, would the Audeze LCD-i4 be a good match for Fiio M15? I don’t like a bright sound.

    • Hi Bike,
      no problem, the m15 has a relatively „analog“ sound signature and should therefore harmonize perfectly with the LCDi4. 😉
      Greetings
      Wolfgang


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