A&K Kann Alpha

Test ASTELL&KERN KANN ALPHA

Da bin ich wieder. Und heute teste ich für euch exklusiv den ASTELL&KERN KANN ALPHA. Gleichzeitig markiert der brandneue DAP der koreanischen Edelmanufaktur den Startpunkt für meinen bereits angekündigten kleinen Ausflug in das Reich der 7 Zwerge

Mit dem KANN ALPHA präsentiert iRIVER ihren nunmehr dritten Digitalen Audio Player aus der renommierten KANN Serie. Und wie schon seine beiden Brüder zeichnet sich auch der ALPHA durch eine relativ hohe Ausgangsleistung, modernste Wandlertechnik sowie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus – insbesondere im Hinblick auf die übrigen Modellreihen der Koreaner.

Der KANN ALPHA beeindruckt nach Aussage des Herstellers außerdem mit identischen Leistungsreserven wie der KANN CUBE – allerdings bei erheblich reduzierten Dimensionen. Mit kompakten Abmessungen von 68 mm x 117 mm x 25 mm (B x L x H) eignet sich der neue Player somit deutlich besser für den mobilen Einsatz, obgleich er mit einem Gewicht von 316 g nicht unbedingt zu den Leichtgewichten zählt.  

Symmetrischer 4.4 PentaConn Anschluss

Neben dem obligatorischen weil unsymmetrischen 3,5 mm- sowie dem bekannten symmetrischen 2,5 mm Kopfhörerausgang, verfügt der koreanische DAP nun erstmalig auch über die topaktuelle 4,4 PentaConn-Anschlussmöglichkeit, welche dazu mit einer rekordverdächtigen Kanaltrennung von 141 dB aufwartet. Das entsprechende Schaltungslayout soll außerdem für perfekte Rauschfreiheit sorgen – seit ehedem eine große Stärke der Player aus dem Hause iRIVER.

Eine hervorragende Performance hinsichtlich der Bedienung des DAP wird laut A&K über eine leistungsfähige Quad-Core-CPU gewährleistet, welche für einen jederzeit flüssigen Betrieb verantwortlich zeichnen soll. Die interne Speicherkapazität ist mit 64 GB meines Erachtens zwar etwas knapp bemessen, über einen Micro-SD Card Slot werden aber Speichermedien bis zu 1 TB unterstützt.  

Ein 4 Zoll Touchscreen mit einer Auflösung von 720 x 1280 Bildpunkten, das bereits vom CUBE bekannte Drehrad, sowie ein massiv wirkendes Aluminiumgehäuse sind weiterhin typische Designelemente der KANN-Serie, neu ist dagegen die ringförmige LED-Beleuchtung des griffigen Lautstärkereglers – je nach Art der Audio-Datensätze geben unterschiedliche Farbtöne Auskunft bezüglich Bittiefe und Decodierung. 

Selbstverständlich kann über WLAN im 2.4 GHz-Netz auch auf die verschiedenen Streamingdienste zugegriffen werden, TIDAL ist außerdem vorinstalliert. Über USB-C wird der KANN ALPHA entweder mit eigener musikalischer Kost direkt vom PC oder iMAC bestückt oder der DAP fungiert in Kombination wahlweise auch als externer DA-Wandler. Der A&K unterstützt dazu alle gängigen digitalen Formate, über das neu implementierte Bluetooth-Modul 5.0 auch mittels LDAC. 

Neue mobile Spitzenwandler von ESS

Die Signalverarbeitung erfolgt überdies über allerneueste Wandlertechnik aus dem Hause ESS. Zwei kanalgetrennt operierende Chipsätze des Typs ES9068AS sind hinsichtlich des Stromverbrauchs auf den mobilen Einsatz technisch optimiert und verarbeiten Datensätze bis 32 bit und 384 kHz im PCM Format, beziehungsweise bis zu DSD256 nativ. Außerdem beherrscht die DAC-Sektion des KANN ALPHA nach Aussage des Herstellers erstmalig auch MQA Rendering.

Trotz der recht hohen Ausgangsleistung von max. 12 Vrms im symmetrischen Betrieb gibt iRIVER eine erstaunliche Laufzeit von 14,5 Stunden an. In der Praxis fällt diese allerdings erfahrungsgemäß kürzer aus, wenn ambitionierte Abhörpegel abgerufen werden oder leistungshungrige Over-Ear Kopfhörer zum Einsatz kommen. Der 5.600 mAh Lithium-Polymer Akkumulator soll darüber hinaus in ca. 3,5 Stunden wieder vollständig geladen werden können – fast schon rekordverdächtig.

Perfekte Performance zum besten Preis?

Dies trifft im Übrigen auch auf die erwartungsgemäß ausgezeichnete Verarbeitung des KANN ALPHA zu. Das in einem Onyx-Schwarzton gehaltene Gehäuse des A&K wird aus einem Aluminiumblock aus dem Vollen gefräst, der Lautstärkeregler rastet dazu präzise wie ein Schweizer Uhrwerk und speziell die neue 4.4 PentaConn Anschlussbuchse wird dazu in einem neuartigen PVD-Coating vergoldet, um so eine jederzeit langzeitstabile Verbindung zu gewährleisten. 

Im anschließenden Hörtest muss der A&K allerdings noch den musikalischen Beweis antreten, ob es den Koreanern mit ihrem relativ preiswerten Player tatsächlich gelungen ist, einen neuer Meilenstein im DAP Himmel zu kreieren. Denn ungeachtet einer hervorragenden Verarbeitung oder eindrucksvollen Funktionsvielfalt zählt für mich in allererster Linie natürlich immer noch die klangliche Performance eines Gerätes mit solch highendigem Anspruch.

Streaming 2.0

Der A&K KANN ALPHA schafft über eine deutlich verbesserte Übertragungsreichweite im heimischen WLAN-Netz dazu die besten Voraussetzungen – die neuen Keramik-Applikationen im Antennenbereich zeigen offensichtlich Wirkung. Außerdem hat der koreanische Player dadurch auch spürbar in Sachen Geschwindigkeit zugelegt. 

Dies ist insbesondere von Relevanz, wenn in der täglichen Anwendung regelmäßig High-Res-Streaming Dienste wie beispielsweise TIDAL oder QOBUZ genutzt werden. Obgleich der französische Anbieter nach wie vor recht umständlich über einen APK-Download zunächst noch via PC oder Mac installiert werden muss. Eine entsprechende App-Implementierung wäre hier sicherlich die bessere Lösung.

Vorbereitung

Für den nachfolgenden Klangtest greife ich selbstverständlich zu den Spitzenmodellen der einzelnen Hersteller, um die klanglichen Grenzen des A&K KANN ALPHA möglichst vollumfänglich auszuloten. 

Als Vertreter der IEM-Fraktion fungieren infolgedessen ein NOBLE KHAN ebenso wie der CAMPFIRE SOLARIS (SE), um mich unter anderem von der vollständigen Rauschfreiheit des A&K Players zu überzeugen. Denn speziell die Zwerge des amerikanischen Herstellers aus Portland erwiesen sich in der Vergangenheit als wahre Rauschdetektoren, an welchen nicht wenige Probanden der mobilen Liga schon kläglich gescheitert sind.

Für die wesentlich leistungshungrigeren Over-Ear-Ohrlautsprecher treten sodann der MEZE EMPYREAN und der T+A SOLITAIRE P an, sinnigerweise natürlich in der symmetrischen Betriebsart. Letztgenannter im Übrigen am brandaktuellen PentaConn Anschluss.

Darüber hinaus werde ich den neuen KANN ALPHA auch direkt mit dem bereits bewährten KANN CUBE aus gleichem Hause vergleichen. Kann sich der größere Bruder gegebenenfalls klangliche Vorteile erspielen?

Das Testmaterial setzt sich wie üblich zusammen aus den mir bekannten musikalischen Hörbeispielen aus Klassik, Jazz, Folk, Blues, Rock und Pop, vorwiegend in HIGH-RES Auflösung. Einige Musikaufnahmen werden von mir dazu über QOBUZ gestreamt und mit den im Gerät gespeicherten Datensätzen verglichen, um die Wiedergabequalität im Livestream zu eruieren.

Weitere Informationen zum ASTELL&KERN KANN ALPHA erhaltet ihr wie üblich auf der Homepage des Herstellers unter: Astell&Kern.com oder auch beim deutschen Vertrieb unter: Headphone-Company.com, bei welcher ich mich in Person von Thomas Halbgewachs noch einmal ganz herzlich für mein Testmuster bedanken möchte.

Klangtest

Nachdem sich der ASTELL&KERN KANN ALPHA zunächst einige Tage in unserer Abstellkammer warm spielen durfte, begeistert er bereits in den ersten Hörminuten am NOBLE KHAN durch eine nuancierte und feindynamische Spielart, welche fast schon typisch zeichnet für die Edelplayer aus dem Hause iRIVER.

Im Bassbereich reicht der DAP erstaunlich tief hinab und leuchtet den Frequenzkeller akribisch aus. Außerdem besitzt der Bass des KANN ALPHA eine hervorragende Struktur und reproduziert insbesondere komplexe Bassläufe mit ausgezeichneter Ränderung. Der Bass überzeugt darüber hinaus mit knochentrockenem Anschlag und durch eine hohe Impulstreue. 

Im Vergleich zu den Chipsätzen von Asahi Kasei Microdevices (AKM) besitzen die DA-Wandler von ESS-Technology aus meiner Sicht zumeist die dezidiertere Basswiedergabe. Dies war mir bereits bei der klanglichen Gegenüberstellung beim ASTELL&KERN SE200 aufgefallen, dessen doppelte DAC-Implementierung den direkten Vergleich der beiden Spitzenhersteller zuließ. 

Dessen ungeachtet gelingt dem KANN ALPHA auch die bruchlose Anbindung an den Grundtonbereich in vortrefflicher Manier. Mit leicht warmem Timbre versehen, wahrt der A&K dennoch eine neutrale Linie. Der erdige Grundtoncharakter des ALPHA steht dem eher nüchtern agierenden NOBLE KHAN im Übrigen sehr gut zu Gesicht.

Und auch im Mitteltonbereich läßt der A&K klanglich nichts anbrennen. Der DAP der Koreaner empfiehlt sich über eine transparente und gleichermaßen plastische Darstellung auch in komplex arrangierten musikalischen Passagen und fokussiert Stimmen und Instrumente dazu präzise in den räumlichen Kontext. 

Einzig die Staffelung in die Tiefe erreicht nicht ganz das Niveau von guten stationären Komponenten. Dies gilt in gleichem Maße auch für die Bühnenabbildung, welche die Akteure mitunter etwas näher zusammenrücken läßt. Keine große Sache, da die musikalische Kohärenz jederzeit gewahrt bleibt und der KANN ALPHA über natürlich wirkende Klangfarben punktet. 

Außerdem widmet sich der DAP auch den kleinen Details mit viel Hingabe und beleuchtet so feindynamische Schattierungen in der Musik, ohne dabei analytische Tendenzen zu entwickeln. Große Klasse.

Im Zusammenspiel mit dem NOBLE KHAN fällt überdies die sehr sensibel akzentuierte Reproduktion von Sibilanten im Hochtonbereich auf, welche gelegentliche Hochtonspitzen des IEM aus Texas akustisch gekonnt abzufedern vermag. 

Dazu überzeugt der A&K mit einem hervorragenden Auflösungsvermögen und gleichermaßen durch ein bemerkenswertes Obertonspektrum mit sehr authentisch ausklingenden Nachhallfahnen.

Auch in Kombination mit dem CAMPFIRE SOLARIS (SE) gefällt mir der A&K KANN ALPHA ausgezeichnet. Hintergrundrauschen – Fehlanzeige. Und obgleich der SOLARIS nicht ganz über die phänomenale Durchhörbarkeit und Detailarbeit des NOBLE KHAN im Mittel- und Hochtonbereich verfügt, besticht der niederohmige SOLARIS am koreanischen Player mit seiner exorbitanten Feindynamik und wunderbarem Klangfarbenreichtum.  

Die beiden IEM offenbaren im Zusammenspiel mit dem A&K außerdem einen zwar minimalen, aber dennoch wahrnehmbaren Unterschied hinsichtlich des musikalischen Quellmaterials – Stimmen und Instrumente werden meines Erachtens etwas punktstabiler und auch geringfügig luftiger im Raum platziert, wenn die entsprechenden Datensätze einer festen Speicherung unterliegen.

Der ALPHA KANN (s)

Im Gegensatz zu den obigen IEM werden die beiden Over-Ear-Kopfhörer während ihrer kurzen klanglichen Liaison mit dem KANN ALPHA ausschließlich in der symmetrischen Betriebsart mit audiophiler Kost versorgt. Außerdem wähle ich im entsprechenden Untermenü des A&K die höchstmögliche Verstärkerstufe (3).

Somit verweilt die Pegelanzeige bei meiner gewöhnlichen Abhörlautstärke auf einem Volume-Level von 80 – 90 (150 = max.), als der MEZE EMPYREAN erstmalig zum Klangtest antritt. Und die akustische Paarung mit dem KANN ALPHA erweist sich im weiteren Verlaufe als nahezu perfekte Kombination. 

Bässe werden mit außergewöhnlichem Verve reproduziert, ohne dabei spürbar an Kontur einzubüßen. Der Mitteltonbereich verfügt über großartige Plastizität sowie eine erstklassige akustische Bildgebung mit exakter Fokussierung der musikalischen Ereignisse.

Im Hochtonbereich begeistert die Kombi dazu mit dem schon zuvor erwähnten, tadellosen Obertonspektrum, welches dem EMPYREAN überdies eine minimal hellere Note verleiht. Eine durchaus willkommene Überraschung. 

Somit empfiehlt sich der TOTL-Ohrlautsprecher aus Rumänien nach wie vor als klanglich erste Wahl für den kongenialen Betrieb mit mobilen Komponenten im High-End Segment. 

Dies gilt in eingeschränktem Maße auch für den T+A SOLITAIRE P im anschließenden zweiten Hördurchgang, da der neue Kopfhörer aus Herford dem koreanischen DAP offensichtlich doch ein wenig mehr Leistung abverlangt als der MEZE Ohrlautsprecher. 

Dies scheint zunächst etwas verwunderlich, da beide Ohrlautsprecher auf dem Papier einen ganz ähnlichen Wirkungsgrad aufweisen – die Impedanz liegt beim SOLITAIRE P mit 80 Ohm allerdings deutlich höher, was den größeren akustischen Appetit des deutschen Kopfhörers erklären könnte. 

Solange allerdings moderate bis hin zu ambitionierten Hörpegel am KANN ALPHA abgegriffen werden, begeistert der koreanische DAP auch an der audiophilen Kopfbedeckung von T+A mit einer musikalisch entspannten und gleichsam involvierenden Spielart. 

Insbesondere in Sachen Räumlichkeit legt der A&K im klanglichen  Zusammenwirken mit dem SOLITAIRE P zu, speziell die Schichtung in die Tiefe gelingt der Kombi meines Erachtens auch akkurater, verbunden mit einer noch exakteren Positionierung von Stimmen und Instrumenten.

Wenn im Eifer des klanglichen Gefechtes schließlich aber extreme Abhörlautstärken vom KANN ALPHA gefordert werden, komprimiert der DAP ab einem gewissen Punkt sukzessive die Dynamik und verflacht sodann auch zunehmend die Räume. 

Insofern kann der SOLITAIRE P in Kombination mit dem A&K KANN ALPHA speziell nur denjenigen Gralsrittern der feinen Töne ans Herz gelegt werden, welche auch im hohen Alter noch liebend gerne auf technische Unterstützung in Form eines Hörgerätes verzichten möchten. : ) 

Bruderduell

Der Astell&Kern KANN CUBE operiert im Gegensatz zum jüngeren Bruder mit dem etwas älteren Chipsatz ES9038 von ESS-Technology, allerdings als überlegene Desktop-Variante in der PRO-Version. Und ebenso wie der neue ALPHA verfügt auch der CUBE über eine kanalgetrennte DAC-Integration, was in der Theorie spektakuläre Rauschabstände und eine hohe Phasenlinearität verheisst.

Während die für den mobilen Einsatz optimierten ES9068AS-Wandler im Rahmen meiner Rezension im KANN ALPHA eine durchschnittliche Praxislaufzeit von nahezu 10-12 Stunden ermöglichten, streckt der KANN CUBE trotz seines größeren Akkumulators (7.400 mAh) erfahrungsgemäß bereits nach 6-8 Stunden die Segel. Denn speziell die ES9038PRO sind als regelrechte Stromfresser bekannt.

Allerdings verzeichnet der KANN CUBE aufgrund der etwas höherwertigen Chipbestückung im direkten Klangduell auch leichte Vorteile gegenüber dem Neuankömmling, insbesondere in Bezug auf die räumliche Abbildung. Die ein wenig breitere Bühnendarstellung geht dabei einher mit einer ebenso großzügigeren Staffelung in die Tiefe.

Dies fällt mit den getesteten IEM überraschenderweise stärker ins Gewicht als bei den beiden Over-Ear-Kopfhörern. Speziell am NOBLE KHAN ist eine Steigerung der Bühnenbasisbreite in Kombination mit dem KANN CUBE zu beobachten. Aber auch der CAMPFIRE SOLARIS legt noch subtil an Raumgröße zu.

Im Bassbereich besitzt der KANN CUBE außerdem geringfügig mehr Volumen – der ALPHA kontert allerdings mit einer minimal bissigeren Attacke und der etwas strafferen Kontur. Letztgenannter präferiert dazu eine leicht intimere Spielweise in den Mitten, der große Bruder zeichnet musikalische Geschehnisse wiederum mit dem noch feineren Pinsel.

In Bezug auf die Detailarbeit im Hochtonbereich sind die Unterschiede dagegen eher von marginaler Natur. Denn beide DAP spielen bei hohen Frequenzen einvernehmlich auf Spitzenniveau.

Die Wahl des KANN der Stunde hängt demzufolge primär vom geplanten Einsatzzweck ab. Wird der koreanische Edelplayer vorwiegend als mobile Zweitanlage und dazu weitgehend stromunabhängig genutzt, erhält der CUBE meine ausdrückliche Empfehlung. Für allen anderen, insbesondere mobilfreundlichen Anwendungen, wäre der ALPHA aus meiner Sicht die erste Wahl.

Mein Fazit

Mit dem brandneuen ASTELL&KERN KANN ALPHA hat der koreanische Hersteller meiner Meinung nach tatsächlich eine veritable Punktlandung im heiß umkämpften DAP-Segment hingelegt. 

Der Digitale Audio Player ist mustergültig verarbeitet, überzeugt durch hohe Funktionsvielfalt und begeistert jeden Gralsritter der feinen Töne mit highendigem klanglichen Anspruch bei einer noch überschaubaren preislichen Gestaltung (UVP 1.199 €). Einzig Größe und Gewicht des DAP sind kleine Zugeständnisse an die beindruckende Performance.

Aufgrund der völligen Rauschfreiheit zeigt sich der A&K überdies für eine adäquate Paarung mit In-Ear-Monitoren, gerne auch in der absoluten Spitzenklasse, als geradezu prädestiniert. Der neue 4.4 PentacConn-Ausgang bietet außerdem jetzt noch mehr Möglichkeiten für individuelle klangliche Experimente.

Dazu verfügt der KANN ALPHA über genügend Leistungsreserven, um auch wirkungsgradstarke Over-Ear-Kopfhörer mit entsprechend audiophiler Kost zu befeuern. Und was will man als Gralsritter des guten Geschmacks denn eigentlich mehr?

Euer Fidelio

(*) Die Testberichte auf Musicalhead geben ausschließlich meine persönliche Meinung zum Produkt wieder. Es handelt sich hierbei um redaktionelle Beiträge, welche aber durchaus eine werbende Wirkung beim Leser erzielen könnten, ohne dass ich von einem Unternehmen damit beauftragt wurde.


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COMMENTS2

  1. Does Alpha have same analytical sound as Cube…..i have Focal Clear and want more warm sound….is Fiio M15 better choice for warmer sound? Thanks

    • Hello Gasper,
      the sound of the ALPHA is very similar to that of the CUBE. That’s why I would rather recommend the M15. The FIIO plays more „organic and analog“ than the A&K and therefore fits IMO better to your CLEAR.
      Greetings
      Wolfgang


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