Da bin ich mal wieder. Und heute nehme ich für euch den neuen ASTELL&KERN SP4000 ULTIMA in sorgfältigen akustischen Augenschein. Nach längerer Kunstpause also wieder einmal ein Testbericht in Bezug auf eine Geräteklasse, welche ich bekanntermaßen nicht unbedingt favorisiere.
Denn da ich meine (zeitlich leider sehr begrenzten) Hörabende vorzugsweise in unserem heimischen Wintergarten verbringe, besteht aus meiner Sicht keinerlei Notwendigkeit, klangtechnisch eher durchschnittlich begabte Digitalzwerge mit der highfidelen Reproduktion meiner geliebten auditiven Pretiosen zu beauftragen.
Insbesondere dann nicht, wenn sich grandiose Verstärker-Referenzen wie der FELIKS ENVY MEISTERWERK mit kongenialer Western Electric 300B Röhrenbestückung – ebenso wie ein transistorbewehrter ZÄHL HM1 REFERENCE – als adäquate Partner für das Zusammenspiel mit meiner kleinen, aber feinen Sammlung an erstklassigen Ohrlautsprechern empfehlen. Zumal diese akustischen Großkaliber derzeit von einem MOLA MOLA TAMBAQUI mit erlesener musikalischer Kost versorgt werden.
Aufgrund dessen fristet mein LOTOO PAW GOLD TOUCH in der durchaus noblen Titanium Edition auch eher ein Schattendasein im obersten Fach meines Arbeitstisches und kommt in der Regel nur zu Testzwecken für meinen Blog Musicalhead zu einem klanglichen Einsatz – und teilt dieses freilich frevelhafte Schicksal mit dem ASTELL&KERN KANN ULTRA, welcher eine Schublade tiefer residiert.
Zumindest Letztgenannter darf sein Domizil indessen zeitweilig verlassen und mich auf Geschäftsreisen oder auch bei ausgedehnten Spaziergängen des Öfteren musikalisch begleiten. Warum also zur Hölle rezensiere ich heuer dennoch einen Digitalen Audio Player für sage und schreibe 4.499,- Euronen?
Klangtechnisches Meisterwerk
Nun, um jetzt direkt mit der Tür ins Haus zu fallen – weil der ASTELL& KERN SP4000 ULTIMA in klanglicher Hinsicht zweifelsohne den allerbesten DAP repräsentiert, den ich bis zum heutigen Tage gehört habe – da beisst die Maus keinen Faden ab.
Und allein die Tatsache, dass das neue Spitzenmodell der Koreaner völlig mühelos mit erstklassigen stationären Gerätschaften in ähnlichen monetären Gefilden konkurrieren kann, macht eine genauere Betrachtung dieses technischen Meisterwerkes meines Erachtens unumgänglich.
Aber drehen wir die Uhr doch ein wenig zurück. Als mich Thomas Halbgewachs von der Headphone.shop GmbH Anfang diesen Jahres kontaktierte und mir den neuesten Digitalen Audio Player aus der berühmten ULTIMA-Serie des koreanischen Herstellers für eine exklusive Rezension auf Musicalhead offerierte, lehnte ich dies zunächst einmal ab – Zeit ist schließlich ein wertvolles Gut.
Bitte nicht schon wieder ein Accessoire aus dem Reich der 7 Zwerge, welches dem gestandenen Gralsritter der feinen Töne im Zusammenspiel mit ausgewachsenen Ohrlautsprechern mutmaßlich nur ein müdes Lächeln entlockt – zumal selbst das wahrhaftige Kraftpaket KANN ULTRA den Leistungsanforderungen meiner OVER-EAR Kopfhörer zumeist nur schwerlich genügt.
Nachdem der SP4000 ULTIMA auf der High-End in München dann im Frühjahr erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert wurde, tauschte ich mich im unmittelbaren Anschluss an die Messe mit einigen gleichgesinnten Gralsrittern der wohligen Klänge aus, da ich aus geschäftlichen Gründen bedauerlicherweise nicht nach München reisen konnte.
Und meine Freunde waren vom neuen DAP der koreanischen Manufaktur nicht nur vollumfänglich begeistert, sondern mitunter sogar bereit, Haus & Hof für den neuen ASTELL&KERN zu verpfänden – was selbstverständlich meine spontane Neugier weckte.
Artgerechte Austattungsvielfalt
Nach einem obligatorischen Telefonat mit Thomas Halbgewachs gelangte der SP4000 sodann in meinen temporären Besitz – vielen Dank noch einmal an dieser Stelle – und schlußendlich zu einer wohlverdienten Rezension auf Musicalhead.
Und selbstverständlich wartet auch der neue ASTELL&KERN SP4000 ULTIMA mit dem vollen Programm der in diesem Segment üblichen Features auf:
- Speicher: 256 GB intern + micro-SD-Kartenunterstützung bis zu 1,5 TB
- Wi-Fi: Dual-band 2.4 GHz und 5 GHz (802.11 a/b/g/n/ac)
- Anschlüsse: USB-C, USB-DAC-Funktionalität, DLNA, USB-Audioausgang
- Kopfhörerausgänge: 4.4 mm PentaConn (symmetrisch), 3.5 mm Klinke
- Displayauflösung: 2160 × 1080, „6“ Full-HD Touchscreen
- Playback Support: PCM bis zu 32-bit/ 768 kHz & natives DSD512
- Replay Gain: Automatische Lautstärkeregelung bei unterschiedlichen Titeln
- Drahtlose Datenübertragung: Mit AK File-Drop über externes Netzwerk
- Android Direct Path: Nahtloser Zugang zum Google Play Store
- Bluetooth: Unterstützt apt X™, Adaptive und LDAC™
- BT Sink Mode: Als Bluetooth-DAC für externe Quellen.
- Akku: Bis zu 10 Stunden kontinuierliche Wiedergabe
- Laden: Qualcomm QC 3.0 Fast-Charging (vollgeladen in ~4 Stunden)
- Crossfeed: Zur individuellen Anpassung der Stereoabbildung
- Roon Ready: Der SP4000 ULTIMA ist Roon-zertifiziert.
Überdies verfügt der neue Player der koreanischen Manufaktur über eine höchst innovative Signalverarbeitung – eine 1 : 1 Kombination aus AK4191 EQ Digitalprozessoren und AK4499 EX Digital-Analog-Wandlern des japanischen Herstellers Asahi Kasei Microdevices (AKM) – welche somit eine echte Quad-DAC Architektur ermöglicht.
Durch die unabhängige Verarbeitung der digitalen und analogen Signale werden jedwede Störungen nahezu eliminiert, was nach Aussage von ASTELL&KERN ein detailreiches und bemerkenswert immersives Klangerlebnis zur Folge haben soll.
High Driving Modus
Durch die Verwendung einer parallelen OPAMP-Konfiguration erweitert der SP4000 ULTIMA ferner seine Verstärkerleistung, ohne dabei den Rauschpegel ungebührlich zu erhöhen. Dies gewährleistet einen größeren Dynamikumfang des koreanischen DAP und begünstigt nach Aussage des Herstellers zugleich eine beeindruckend plastische und punktstabile Wiedergabe.
In diesem High-Driving-Modus (HDM) ist der ASTELL&KERN Player somit in der Lage, selbst technisch anspruchsvolle Ohrlautsprecher souverän anzutreiben.
Zudem feiert das Digital-Audio-Remaster (DAR) System der 2. Generation im SP4000 ULTIMA sein Debüt – ein Virtual-Sound-Extender (VSE) rekonstruiert verloren gegangene Obertöne der musikalischen Pretiosen und stellt die natürlichen Texturen wieder her. Die DAR-Engine realisiert im Anschluss hochpräzises Upsampling, um in Folge ein möglichst originalgetreues Klangbild zu erzielen.
Neben der gewohnt perfekten Verarbeitungsqualität der ASTELL&KERN Produkte überzeugt der SP4000 ULTIMA darüber hinaus mit einer akribischen Gehäuseabschirmung gegen elektromagnetische Störungen mittels einer 99,9 % igen Kupferlegierung. Im anschließenden Hörtest wird sich allerdings noch zeigen, ob diese technische Maßnahme gegebenenfalls Auswirkungen in Bezug auf eine stabile WLAN-Anbindung nach sich zieht.
Erfreulicherweise wird der koreanische DAP mit gleich zwei hochwertigen Lederhüllen ausgeliefert – das Etui aus geschrumpftem Kalbsleder der deutschen Manufaktur Perlinger schützt den Player vor dem alltäglichen Ungemach – eine weitere Tasche aus der edlen Tierhaut nimmt eventuelles Zubehör in sichere Verwahrung.
Klangtest
Wenngleich ich den finalen Ausgang des Hörtests ja schon zu Beginn vorweg genommen habe, ist es sicherlich dennoch von allgemeinem Interesse, auf welche Art und Weise sich der neue ASTELL&KERN SP4000 ULTIMA geradewegs in mein musikalisches Herz gespielt hat – und dazu benötigt der meines Erachtens unangefochtene neue König im digitalen Zwergenland fürwahr nur wenige Minuten.
Gleichgültig, ob in einträchtiger Kombination mit dem AUSTRIAN AUDIO COMPOSER, dem GRADO HP100 SE, einem MEZE EMPYREAN II oder auch dem erst kürzlich von mir auf Musicalhead rezensierten HEDD AUDIO HEDDphone D1 – das neue Topmodell der ULTIMA-Serie bewegt sich meiner Meinung nach in akustisch völlig neuen Sphären.
Selbst ein zu Vergleichszwecken hinzugezogener ASTELL&KERN SP3000 ULTIMA (vielen Dank an meinen lieben Freund Michael an dieser Stelle), war hinsichtlich der musikalischen Performance – zu meiner größtmöglichen Verblüffung – bar jedweder Chance gegen das neue Wunderwerk aus Seoul. Dabei waren die vernehmbaren Unterschiede keineswegs von marginaler Natur, sondern bereits nach wenigen Sekunden evident.
In der unmittelbaren Gegenüberstellung spielt der SP4000 ULTIMA deutlich plastischer und überdies auch fokussierter auf als der wahrlich nicht untalentierte Vorgänger – und dies vor einem absolut rabenschwarzen Hintergrund. Insbesondere dynamisch orchestrierte Passagen bei klassischer Musik oder ambitioniert vorgetragene Instrumentensoli bei Live-Veranstaltungen meistert der koreanische Player blitzschnell und explosiv mit einer gleichsam überragenden Souveränität.
Zumal speziell die neue Wandlerarchitektur des ASTELL&KERN eine grandiose räumliche Abbildung ermöglicht, welche über das äußerst realistische Tieftonfundament zusätzlich begünstigt wird. Dennoch läßt auch der neue DAP nichts von der phänomenalen Luftigkeit und dem ausgezeichneten Auflösungsvermögen des SP3000 ULTIMA vermissen und glänzt infolgedessen ebenso mit einer formidablen Detailarbeit.
Dabei verschreibt sich das neue TOP-Modell der ULTIMA-Serie – im Gegensatz zur etwas rationaleren Vorgehensweise des älteren Bruders – einer spürbar organischeren und demzufolge sehr authentisch anmutenden Spielart, welche meines Erachtens insbesondere dynamischen Ohrlautsprechern mit einem leicht analytischen Einschlag – wie dem AUSTRIAN AUDIO COMPOSER oder auch einem GRADO HP100 SE – durchaus zu klanglichem Vorteil gereicht.
Beeindruckendes Leistungsvermögen
Dazu wartet der SP4000 ULTIMA speziell im stromförderlichen High-Driving-Modus mit einem absolut beeindruckenden Leistungsvermögen auf, selbst vor ausgewiesenen Exzentrikern im weiten Land der Ohrlautsprecher – beispielsweise in Gestalt eines HIFIMAN SUSVARA – muss der ASTELL&KERN aus meiner Sicht keinesfalls kapitulieren.
Denn bis hin zu ambitionierten Pegelstellungen agiert der Kraftzwerg bar signifikanter dynamischer Einbußen im einvernehmlichen Zusammenwirken mit dem orthodynamischen Kopfhörer, wenngleich auch dieser Digitale Audio Player hinsichtlich der ultimativen Bassperformance natürlich zu keinem Zeitpunkt die Gelassenheit eines stationären Schwergewichts – wie beispielsweise des ZÄHL HM1 REFERENCE – an der amerikanisch/ chinesischen Diva erzielen kann. Geschenkt.
Schließlich erwirbt der begeisterte Gralsritter der feinen Töne mit dem SP4000 ULTIMA eine großartige All-In-One Gerätschaft, welche meines Erachtens nicht nur in Bezug auf die subjektive Leistungsbereitschaft im ASTELL&KERN Universum neue Maßstäbe setzt, sondern auch mit Blick auf die exzellenten Qualitäten der aufwendigen DAC-Sektion problemlos mit einem CHORD HUGO TT 2 wetteifern kann – wovon ich mich in einem kurzen Quercheck am FELIKS ENVY MEISTERWERK überzeugen konnte.
Während der neue ASTELL&KERN Player in kongenialer Zusammenarbeit mit den zuvor genannten OVER-EAR Ohrlautsprechern somit eine spektakuläre akustische Vorstellung an den Tag legt und selbst meinen langjährig bewährten LOTOO PAW GOLD TOUCH in Sachen Plastizität unschwer in den Schatten stellt, schrumpfen die klanglichen Unterschiede zu den mobilen Mitstreitern im DAP-Segment mit dem Größenmaß der gewählten Spielpartner.
Da ich zugegebenermaßen kein großer Befürworter der IN-EAR Zwerge bin, beschränkt sich mein diesbezügliches Portfolio auf nur wenige Exemplare, welche sich für eine adäquate musikalische Liaison mit dem SP4000 ULTIMA tatsächlich eignen – zu meiner Verfügung stehen dabei ein CAMPFIRE AUDIO SUPER MOON als Vertreter der magnetostatischen Fraktion, sowie ein mit 3 Treibern bestückter SOLARIS STELLAR HORIZON derselben amerikanischen Manufaktur.
Digital Audio Remastering
Erfreulicherweise pflegt auch der neueste Hauptdarsteller aus der ULTIMA-Serie die altbekannten Tugenden der koreanischen HIG-END Schmiede und beeindruckt infolgedessen mit einer uneingeschränkten Rauschfreiheit unter allen erdenklichen Bedingungen – verbunden mit einer äußerst feingeistigen und zugleich gewissenhaften Verarbeitung jedweder musikalischer Kost.
Zweifelsohne zeitigt auch die Aktivierung der DAR-Funktion der 2. Generation ihre Wirkung, vornehmlich wenn komprimierte digitale Daten in audiophiler Manier aufbereitet werden sollen – dies gilt natürlich ebenso für das Zusammenspiel mit den oben beschriebenen Ohrlautsprechern, wenngleich der gewünschte akustische Effekt bei den beiden IN-EAR Kopfhörern meines Erachtens etwas stärker zum Tragen kommt.
Und selbst in Kombination mit dem relativ unempfindlich aufspielenden SUPER MOON erübrigt sich in den allermeisten Fällen dabei eine Inbetriebnahme der leistungsförderlichen HDM-Funktion – in Verbindung mit dem deutlich sensitiveren SOLARIS STELLAR HORIZON ist die zusätzliche Verstärker-Parallelschaltung des SP4000 ULTIMA aus meiner Sicht vollständig entbehrlich.
Für die Besitzer eines ASTELL&KERN SP3000 ULTIMA, welche der Reproduktion ihrer musikalischen Pretiosen vornehmlich via IN-EAR Kopfhörer frönen, bietet ein Wechsel auf den aktuellsten DAP dieser Serie meines Erachtens somit keinen entscheidenden Vorteil in Bezug auf die zweckdienliche Performance – denn der klangtechnische Unterschied ist aus meiner Sicht zu gering, um die doch beträchtliche monetäre Investition tatsächlich zu rechtfertigen.
Für alle Gralsritter der feinen Töne jedoch, die den ASTELL&KERN SP4000 ULTIMA mit veritablen Ohrlautsprechern im Großformat kombinieren möchten, erfüllt sich möglicherweise ein lang gehegter Wunschtraum. Hierbei sollten die entsprechenden Kopfhörer idealerweise über einen relativ hohen Wirkungsgrad verfügen, um die maximalen dynamischen Fähigkeiten der jeweiligen Probanden auch vollumfänglich nutzen zu können.
Licht und Schatten
Dennoch gibt es aus meiner Sicht 3 nicht ganz unerhebliche Kritikpunkte zu verzeichnen, welche – je nach persönlichem Nutzungsverhalten – mehr oder weniger schwer wiegen könnten. Zum einen ist der SP4000 ULTIMA wahrhaftig kein Leichtgewicht. Mit 615 Gramm eignet sich der koreanische Player demzufolge nur in eingeschränktem Maße für den mobilen Einsatz unterwegs.
Zum anderen bedingt der konstruktive Aufwand einen relativ hohen Stromverbrauch, was die individuelle Nutzungsdauer – je nach bevorzugten Abhörpegel und den aktivierten Zusatzfunktionen – erheblich verkürzen kann. Die vom Hersteller genannten 10 Stunden Batterielaufzeit wurden jedenfalls zu keinem Zeitpunkt erreicht – erfahrungsgemäß würde ich eher 6 Stunden bei einem Lautstärkepegel von 80/ 150 in Kombination mit passenden OVER-EAR Kopfhörern veranschlagen.
Der dritte Punkt betrifft die Anbindung an das WLAN Netz. Obgleich der ASTELL&KERN Player Dual-Band befähigt ist, präferiert der SP4000 ULTIMA bei größerer Entfernung zum Router vorzugsweise das 2.4 GHz Netz – selbst wenn zuvor das 5 GHz Frequenzband angewählt wurde. Da das 2.4 GHz Band über die größere Reichweite respektive höhere Signalstärke verfügt, könnte dieses Phänomen mutmaßlich auf die stringente Gehäuseabschirmung des DAP zurückzuführen sein.
Dennoch überwiegen in meiner abschließenden Beurteilung die überragenden klanglichen Eigenschaften des neuen ASTELL&KERN SP4000 ULTIMA, zumal ich einen DAP für gewöhnlich in häuslicher Umgebung betreibe und die genannten Kritikpunkte für mich somit nicht sonderlich ins Gewicht fallen würden.
Mein Fazit
Womit wir wieder zum anfänglichen Statement dieser Rezension gelangt wären. Der ASTELL&KERN SP4000 ULTIMA markiert für mich die neue audiophile Benchmark im Zwergenland und hält darüber hinaus auch einige etablierte Riesen auf klanglicher Distanz.
Mehr noch – als transportable Allzweckwaffe spielt der der neue DAP der koreanischen Manufaktur mit sorgfältig ausgewählten Protagonisten aus der OVER-EAR Fraktion wahrlich auf einem anderen Planeten und macht selbst stationäre Gerätschaften in dieser Preisklasse mitunter obsolet.
Und wieder einmal repräsentiert das Topmodell der ULTIMA-Serie die technologische Spitzenposition in diesem Segment und zeigt den versammelten Mitbewerbern gleichermaßen auf, wo Bartel musikalisch den Most holt – und dies in Verbindung mit einem durchaus gelungenen Design, einer perfekten Verarbeitungsqualität sowie einer überragenden Ausstattungsvielfalt.
Allerdings verweigert sich der SP4000 ULTIMA aufgrund seines marginalen Übergewichts dem uneingeschränkten mobilen Einsatz – und auch die hierzu erforderliche Ausdauer lässt bisweilen zu wünschen übrig. Wer seine musikalischen Pretiosen vorrangig auf Reisen genießt, sollte demzufolge die nicht unerhebliche Kapitalanlage in das koreanische Kleinod sorgfältig abwägen und gegebenenfalls mögliche Alternativen im mobilen Umfeld berücksichtigen.
Allen anderen Gralsrittern der feinen Töne jedoch kann ich den ASTELL&KERN SP4000 ULTIMA, welcher ab sofort einen wohlverdienten Platz im TOP10 Olymp auf Musicalhead innehält, guten Gewissens ans audiophile Herz legen.
Eurer Fidelio
Meine Wertung
Klangqualität (60%) : 5 von 5 Ohren
Ausstattung (20%) : 5 von 5 Ohren
Verarbeitung (20%) : 5 von 5 Ohren





