Test Feliks Audio Euforia 20th Anniversary Edition

Da bin ich wieder. Und heute teste ich für alle Gralsritter der feinen Töne den neuen EUFORIA 20th Anniversary Edition des polnischen Herstellers FELIKS AUDIO. 

Der OTL- (Output Transformer Less) Kopfhörerverstärker markiert derzeit das Spitzenmodell der Manufaktur aus Lubliniec und wartet im Vergleich zur Basisversion mit einigen technischen Besonderheiten auf. Aber dazu später natürlich mehr.

Lukasz Feliks hat mir für meinen Testbericht freundlicherweise wieder eines der allerersten Seriengeräte der 20th Anniversary Edition für eine exklusive Rezension auf Musicalhead zur Verfügung gestellt. Dziękuję bardzo, Lukasz!

Schon seit einigen Jahren sorgt der kleine Familienbetrieb mit der hauseigenen Marke FELIKS AUDIO weltweit mächtig für Furore. Vor einiger Zeit habe ich dem kleinsten Vertreter ECHO optisch und akustisch auf den Zahn gefühlt und war ob seiner involvierenden Spielart schlichtweg begeistert. 

Infolgedessen war ich natürlich auch sehr gespannt, inwieweit sich der neueste EUFORIA klanglich vom kleineren Bruder würde absetzen können. Zumal die polnische Manufaktur bei ihrem neuen Flaggschiff nicht mit edlen Zutaten geizt.

Ziemlich genau 20 Jahre ist es her, dass Firmengründer Henryk Feliks mit der kommerziellen Entwicklung von Röhrengeräten begann. Und der nun als EUFORIA 20th Anniversary Edition bezeichnete Kopfhörerverstärker inkludiert tatsächlich das gebündelte Know How der innovationsfreudigen Röhrenschmiede. 

Im Vergleich zur Basisvariante des EUFORIA, welcher selbstverständlich weiter im Programm verbleibt, wartet das Sondermodell mit einer monokristallinen und teflonbeschichteten NeoTech UP-OCC Einkristall Kupferverdrahtung auf, welche laut Aussage des Herstellers in der Lage ist, Signale schneller und zudem verzerrungsfreier als eine OFC- oder Silberdrahtverkabelung zu übertragen.

Weiterhin zeichnen hochwertige Clarity-Cap Kondensatoren mit Copper-Connect Technologie für eine transparente Wiedergabe der Musik verantwortlich. Neu konzipierte Konstantstromquellen-Module sollen für allzeit stabile Betriebsbedingungen sorgen, völlig unabhängig von externen Faktoren. 

Außerdem bietet ein rauscharmer, weil geschirmter ULN-Leistungstransformator eine noch bessere elektromagnetische Entkopplung. Die hochglänzende, anthrazitfarbene Sonderlackierung hebt das Jubiläumsmodell schließlich auch optisch von der mattschwarzen Basisversion ab.

Verarbeitung & Ausstattung

Erwartungsgemäß ist der EUFORIA 20th Anniversary Edition, wie bereits der von mir auf Musicalhead getestete FELIKS ECHO, absolut hervorragend verarbeitet. 

Man merkt dem polnischen Kopfhörerverstärker einfach in jeder Faser die langjährige Erfahrung von FELIKS AUDIO in der Produktion von erstklassigen Röhrengeräten an. Wobei die Qualität der Lackierung des Jubiläumsmodells fast schon automobilen Standard erreicht. 

Streng selektierte elektronische Bauteile wie beispielsweise MUNDORF- und NICHICON Kondensatoren, sowie Widerstände von DALE und CADDOCK im Signalweg, zeugen außerdem von viel Liebe zum Detail. Dazu trägt natürlich auch die vorzügliche Röhrenbestückung ihren Teil bei. 

PSVANE CV-181 MK2 6SN7 Treiberröhren in der exquisiten Gold-Version bereiten die musikalische Kost in feinfühligster Manier auf – eine ebenfalls paarweise selektierte 6N13S Doppeltriode in NOS (New Old Stock) Ausführung stellt die allzeit adäquate Endverstärkung sicher. 

Die Röhren lassen sich problemlos wechseln, da natürlich auch die Fassungen höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Der EUFORIA 20th Anniversary Edition steht einer grundsätzlichen Experimentierfreude hinsichtlich des oftmals praktizierten „Tube Rolling“ somit aufgeschlossen gegenüber.

Da der Kopfhörerverstärker mit einem automatischen BIAS Schaltkreis versehen ist, entfällt zudem die lästige Neujustierung der Röhren nach einem Tausch. Es dürfte allerdings schwer fallen, die klangliche Performance der Serienröhren zu übertreffen, zumindest in der Vorstufensektion. Denn die grau mattierten PSVANE sind klanglich eine Macht. 

Dies gilt mit leichter Einschränkung auch für das russische Triodenpärchen. Rein leistungsmäßig reisst der EUFORIA nämlich leider keine Bäume aus. Wer sich somit für seinen anspruchsvollen Spielpartner ein kleines Leistungsplus wünscht, sollte meines Erachtens zu etwas bassstärkeren TUNG SOL (NOS) Röhren aus amerikanischer Fertigung greifen. 

Die Front des EUFORIA 20th Anniversary Edition präsentiert sich überdies sehr aufgeräumt. Die glatte Fläche wird lediglich unterbrochen durch ein mittig platziertes und sämig laufendes Drehpotentiomenter sowie eine linksbündig eingelassene 6,3 mm Klinkenbuchse, welche mit den jeweiligen Spielpartnern unsymmetrischen Kontakt aufnimmt.

Eine orange LED zeigt darüber hinaus die Betriebsbereitschaft des Kopfhörerverstärkers an. Es empfiehlt sich, den Röhren zunächst eine ausreichende Warmlaufphase von mindestens 15 Minuten zu gewähren. Der EUFORIA dankt es dem geduldigen Gralsritter, wie übrigens alle röhrenbetriebenen Gerätschaften, mit einer gesteigerten musikalischen Performance.

Die Rückseite des FELIKS beherbergt neben der Netzsteckerbuchse und einen Schalter zur Inbetriebnahme des Gerätes einen weiteren Kippschalter, welcher eine schwache Crossfeedschaltung aktiviert. (Diese Möglichkeit zur klanglichen Einflussnahme bleibt beim Klangtest allerdings unbeachtet, da neben einer geringfügigen Absenkung hoher Frequenzen IMO keine tatsächlichen Vorteile zu verzeichnen sind.)  

Hochwertig vergoldete RCA- Ein- und Ausgänge ermöglichen weiterhin nicht nur die zuverlässige und stabile Kontaktaufnahme mit den vorgeschalteten Quellgeräten, sondern ebenso eine entsprechende Endverstärkerkompatibilität, wenn der EUFORIA als veritable Vorstufe genutzt werden soll.

Mit einer Stellfläche von 280 x 200 mm und einem Gewicht von 6 kg ist der Röhrenverstärker weder zu groß noch zu schwer geraten, um gegebenenfalls auch als Desktop-Amp zu fungieren. Lediglich die nicht unerhebliche Wärmeentwicklung der Röhren sollte man tunlichst ins Kalkül mit einbeziehen.  

FELIKS AUDIO gewährt auf den EUFORIA 20th Anniversary Edition eine Garantie von 3 Jahren, welche über die beiliegende Garantiekarte ab Kaufdatum finalisiert wird. Das obligatorische Netzkabel sowie ein ausführliches Benutzerhandbuch komplettieren die Ausstattungsliste.

Vorbereitung

Aufgrund der bescheidenen Ausgangsleistung von 2 x 250 mW ist meine Wahl an potentiellen Spielpartnern für den folgenden Klangtest zweifelsohne begrenzt. Zumal das OTL-Arbeitsprinzip in einer Single-Ended Class-A Ausführung mangels der entsprechenden Ausgangsübertrager in der Regel auch eher hochohmige Lasten favorisiert.

Der FELIKS EUFORIA ermöglicht laut Aussage seiner Entwickler allerdings den völlig problemlosen Betrieb bis hinab zu Impedanzen von 32 Ohm, was ihn möglicherweise dann eben doch für ein harmonisches Zusammenspiel mit einem Kopfhörer niederohmiger Bauart prädestinieren könnte. 

Ohrlautsprecher mit hohem Wirkungsgrad sind ob der marginalen Performance hingegen gesetzt. Und eventuelle Kandidaten werden auch relativ schnell von mir fixiert. Neben dem AUDIO TECHNICA ADX5000 und dem FOCAL UTOPIA steht zunächst auch der Testsieger des großen Vergleichstest auf Musicalhead, der HIFIMAN HE1000 SE zur Disposition.

Meine Wahl fällt nach etwas längerer Überlegung aber schließlich dennoch auf ein weiteres klangliches Schwergewicht unter den magnetostatischen Flächenstrahlern – den MEZE EMPYREAN.

Der orthodynamische Überflieger agiert antriebstechnisch anspruchslos, verfügt aber ohne Zweifel über eine exorbitante klangliche Ausbeute hinsichtlich des ihm zur Verfügung stehenden Leistungsangebots. Der rumänische Beau verhilft mit einer DAP-freundlichen Impedanz von 32 Ohm selbst den highendigen Zwergen gelegentlich zum ganz großen Auftritt. Mein persönlicher Tipp – das vortreffliche Zusammenspiel mit dem ASTELL&KERN KANN CUBE.

Andererseits legt der EMPYREAN bei stationären Kopfhörerverstärkern oftmals ein leicht exzentrisches Verhalten an den Tag. Denn der MEZE ist ganz gewiss nicht „Everybodys Darling“. Speziell mit Vertretern der vollmundig aufspielenden Röhrenfraktion steht der Ohrlautsprecher mitunter auf Kriegsfuß. 

Der jeweilige Partner des MEZE ist infolgedessen ernsthaft gefordert – er sollte ein straff kontrolliertes Bassspiel ebenso beherrschen wie die fein austarierte tonale Balance im Mittelton bewahren und darf keinesfalls auf eine exzellent aufgelöste Detailarbeit im Hochtonbereich verzichten.

Also zweifelsohne eine echte Herausforderung für den röhrenbewehrten FELIKS im Zusammenspiel mit der niederohmigen Diva. Was den EUFORIA 20th Anniversary Edition im Erfolgsfalle aber natürlich als großartigen Vertreter der Röhrenfraktion qualifizieren würde. 

Als digitale Quelle dient mir ein AURALIC ARIES MINI mit externem ULTRA LOW NOISE LINEAR PSU Netzteil sowie einer implementierten SSD Festplatte, welche die entsprechenden HIGH-RES-Datensätze zur Verfügung stellt. Außerdem ermöglicht der ARIES MINI natürlich auch das problemlose Streaming über QOBUZ, wenn alternatives musikalisches Material abgerufen werden soll.

Gewandelt wird die digitale Kost von einem BAKOON DAC21, welcher aufgrund der Speisung über einen integrierten Akkumulator fernab  hochfrequenter Störungen agiert – ein nicht unerheblicher Vorteil, speziell in Kombination mit einem Röhrenverstärker. 

Die adäquate Verbindung der einzelnen Komponenten wird über hochwertige Kabelsätze der Marke AUDIOQUEST sichergestellt, als musikalisches Testmaterial dienen mir wieder einmal die üblichen Verdächtigen aus Klassik, Jazz, Blues, Pop und Rock. Also alles wie gehabt. 

Weitere Informationen zum neuen FELIKS AUDIO EUFORIA 20th Anniversary Edition erhaltet ihr im Übrigen auf der Homepage des Herstellers unter: Feliks Audio/Euforia 20th Anniversary Edition oder auch auf den Seiten des deutschen Vertriebes AudioNext.

Klangtest

Nun, eines vielleicht gleich vorweg – der neue FELIKS EUFORIA 20th Anniversary Edition zählt zweifelsohne zu den allerbesten Kopfhörerverstärkern, welche ich in Kombination mit dem MEZE EMPYREAN bis zum heutigen Tage gehört habe. 

Das kongeniale Zusammenspiel dieser beiden Komponenten egalisiert nahezu alle kleinen Schwächen des rumänischen Ohrlautsprechers und katapultiert ihn infolgedessen endgültig in die Weltelite der Flächenstrahler. Und dazu trägt IMO maßgeblich die klangliche Charakteristik des FELIKS AUDIO bei.  

Der EUFORIA überfordert den dominanten Bass des MEZE nicht mit unbändiger Leistung, wenngleich er ihn stets unter straffer Kontrolle hält. Denn untypisch für Röhrenverstärker verfügt der FELIKS über einen eher schlank strukturierten Bassbereich und nivelliert den leichten Buckel im Mid- und Oberbass des EMPYREAN dadurch vorzüglich aus.

Um dies nicht falsch zu verstehen – selbstverständlich agieren die beiden Spielpartner gemeinsam äußerst souverän im Frequenzkeller und beleuchten alle Ecken sehr gewissenhaft. Die mitunter recht auffällige Emphasis bei mittleren Bassfrequenzen ist aber nahezu verschwunden, was dem MEZE EMPYREAN zu einer deutlich besseren tonalen Balance verhilft.   

Der substanzreiche Grundton wirkt zwar immer noch erdig, wird aber nicht mehr von unerwünschten Überlagerungen aus dem Bassbereich geplagt und bildet demzufolge auch eine erheblich präzisere Basis für den klangrelevanten Mitteltonbereich. 

Und speziell im mittleren Frequenzspektrum spielt der FELIKS die Stärken des OTL-Röhrenverstärkers in Kombination mit dem MEZE EMPYREAN vollumfänglich aus. Auf eine faszinierend unspektakuläre Art und Weise. 

Denn die beiden Spielpartner vereinen Plastizität und Luftigkeit in perfekter Manier. Stimmen und Instrumente werden nicht nur mit einem glaubhaften Korpus versehen, sondern gleichsam auch messerscharf gerändert und im größenrichtigen Verhältnis transparent im räumlichen Kontext platziert.

Die Reproduktion gerät allerdings frei eines blumigen Klangfarbenspiels. Denn anstelle mit dickem Pinselstrich zu malen, zeichnet der EUFORIA eher mit feinem Stift, wahrt dabei jederzeit die musikalische Integrität und fügt alle Ereignisse schließlich kohärent zu einem großen Ganzen zusammen. 

Der FELIKS beweist im Zusammenspiel mit dem rumänischen Flächenstrahler zudem sehr viel Gespür für Rhythmus und Timing und schafft so ein sehr authentisches Erlebnis. Zumal der polnische Kopfhörerverstärker allen beteiligten Akteuren schier unendlichen Platz zur Entfaltung bietet.

Denn das räumliche Darstellungsvermögen des EUFORIA 20th Anniversary Edition ist einfach überragend. Der MEZE ist ob der neu gewonnenen Freiheit jedenfalls kaum wieder zu erkennen. Der EMPYREAN profitiert insbesondere in Form einer merklich extensiveren Bühnenbasisbreite, der besser gestaffelten Abbildung in die Tiefe sowie einer beeindruckenden Ortungsschärfe. 

Auch bei hohen Frequenzen weiss das dynamische Duo nachhaltig zu begeistern. Selbst kleinste klangliche Verästelungen im Hochtonbereich werden vom FELIKS mit leichtem Röhrenschmelz sehr detailliert und ohne Schärfe aufgelöst. Nachhallfahnen wirken dazu völlig natürlich, was den realistischen Raumeindruck über den MEZE Kopfhörer bestätigt.

Und trotz der relativ bescheidenen Ausgangsleistung des EUFORIA kommt bei mir zu keiner Zeit das Bedürfnis nach mehr dynamischer Reserve auf. Auch die superbe Feindynamik des Feliks Audio genügt allerhöchsten Ansprüchen, so dass diesbezüglich ebenfalls keinerlei Wünsche offen bleiben. 

Bedauerlicherweise kann ich keinen unmittelbaren Vergleich zum „normalen“ EUFORIA anstellen, da mir eine Basisvariante für diese Rezension nicht zur Verfügung steht. Und rein aus der Erinnerung heraus traue ich mir keine zuverlässige klangliche Beurteilung zu. Beiden Kopfhörerverstärkern gemein ist aber hier wie da ein rabenschwarzer Hintergrund frei jeglicher Brummstörungen.

In der direkten Gegenüberstellung zum FELIKS ECHO setzt sich der EUFORIA 20th Anniversary Edition hingegen klar vom kleineren Bruder ab. Wie schon die Basis des EUFORIA fokussiert auch das Jubiläumsmodell Stimmen und Instrumente exakter im Raum und verleiht ihnen zugleich mehr Substanz. Der ECHO wirkt hier vergleichsweise zweidimensionaler.

Auch die Abgrenzung von einzelnen musikalischen Ereignissen gelingt dem neuen EUFORIA überzeugender als dem ECHO. Entgegen der Angaben des Herstellers spielt der EUFORIA 20th Anniversary Edition subjektiv auch mit den größeren Leistungsreserven. Die Polen üben sich offensichtlich in Understatement.

Denn zumindest bei sehr hohen Abhörpegeln neigt der ECHO im Gegensatz zum größeren Modell zu minimalen Kompressionseffekten und weicht insbesondere Bassimpulse leicht auf. Der EUFORIA agiert dynamisch hörbar souveräner.

Mein Fazit

Über die neuerdings auf Hochglanz polierte Optik des EUFORIA 20th Anniversary Edition kann man sicherlich trefflich streiten, über die akustischen Qualitäten dieser neuen polnischen Meisterleistung dagegen nicht. 

Denn der FELIKS ist nach klanglichen Aspekten IMO eine regelrechte Waffe und findet im leistungstechnisch sensitiven MEZE EMPYREAN einen nahezu perfekten Spielpartner, um seine hochmusikalischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis zu stellen.

Aber selbstverständlich sollten die systemimmanenten Nachteile des OTL-Arbeitsprinzips, welches ohne verstärkende Ausgangsübertrager doch recht überschaubare Leistungswerte generiert, an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Denn die Röhrenverstärker der polnischen High-End Manufaktur benötigen zwangsläufig wirkungsgradstarke Kopfhörer, um zu glänzen. 

Wenn diese obligate Bedingung über eine sorgfältige Wahl des geeigneten Ohrlautsprechers allerdings erfüllt werden kann, erhält der Gralsritter der feinen Töne IMO einen der audiophilsten Röhrenverstärker, welchen man derzeit für die Wiedergabe über Kopfhörer käuflich erwerben kann. 

Dabei pflegt der EUFORIA 20th Anniversary Edition, speziell für einen Vertreter der Röhrenzunft, nicht nur eine sehr neutrale Gangart, sondern vermittelt dem Zuhörer durch sein äußerst involvierendes Naturell zudem viel Gefühl für die musikalische Darbietung. Ein Kopfhörerverstärker für wahre Geniesser.

Ob es dabei zwangsläufig das exquisite Jubiläumsmodell zu einem avisierten Verkaufspreis von 2.899 € sein muss, sei dahingestellt. Zumal die mattschwarze Basisversion des EUFORIA optisch weniger polarisiert und die Kriegskasse des gemeinen Gralsritters mit 1.999 € vielleicht auch nicht über Gebühr strapaziert.

Nichtsdestotrotz ist der neue FELIKS EUFORIA 20th Anniversary Edition ganz sicher der großartigste Kopfhörerverstärker, welcher die exzellente Röhrenschmiede in Lubliniec bislang verlassen hat und erhält demzufolge natürlich auch meine uneingeschränkte Empfehlung. Gratulacje dla Polski!

Euer Fidelio

(*) Die Testberichte auf Musicalhead geben ausschließlich meine persönliche Meinung zum Produkt wieder. Es handelt sich hierbei um redaktionelle Beiträge, welche aber durchaus eine werbende Wirkung beim Leser erzielen könnten, ohne dass ich von einem Unternehmen damit beauftragt wurde.


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